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“Weiße Perlen” in Westsichuan

Datum: 03.07.2018,09:45:55 Quelle:China Tibet Online






Neulich ist der Reporter in den Kreis Xiangcheng im Autonomen Bezirk Garzê der Tibeter, der 800 Kilometer von Chengdu entfernt ist, gekommen. Mit Kameras wurden weiße tibetische Häuser, die über 3000 Meter über dem Meeresspiegel liegen, aufgenommen. Sie wirken wie weiße Perlen, die in der irdischen Welt liegen.

Es heißt, der Berggott Bamu, der den Kreis schützt, habe eines Tages bemerkt, dass die Kombination der grauen tibetischen Häuser mit der umliegenden schönen Landschaft mangelhaft ist. Daraufhin habe er einen Geistesblitz bekommen. Er habe die Asche der Räucherstäbchen aus dem Ofen geholt und die tibetischen Häuser weiß gestrichen. Dadurch wirkten die Häuser wirklich anders. Es sei damit vergleichbar gewesen, dass eine glänzende Perle inmitten der Berge und Gewässer zu liegen gekommen sei. Seitdem gibt es in Xiangcheng die Tradition, die Außenmauer der befestigten Wohntürme weiß zu streichen. Im Oktober jedes Jahres nach dem tibetischen Kalender tragen die Tibeter in Xiangcheng einen Streifen weißer Erde auf die eigenen weißen Häuser auf, um für Glück zu beten.

Aufgrund der traditionellen Struktur und der Etagenverteilung haben die weißen Häuser in der Regel drei bis vier Stockwerke. Im untersten Stock ist das Vieh untergebracht. Die zweite Etage stellt einen wichtigen Lebensbereich dar. Die Küche, das Wohnzimmer, das Schlafzimmer und das Gebetszimmer sind dort zu finden. Der dritte und vierte Stock sind meist für das Trocknen von Getreide da. Manche richten das Schlafzimmer in der dritten Etage ein. Heutzutage legt man Wert auf die räumliche Trennung von Mensch und Tier. Dadurch kann das Erdgeschoss ebenfalls für Menschen renoviert werden.

Quelle: www.scol.com.cn

(Editor: Daniel Yang)

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