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Warum ist das Parinirwana des Rinpocheein schwerer Verlust?

Datum: 08.10.2016,09:19:17 Quelle:China Tibet Online


Am 18. September 2016 ist der Rinpoche LangmuSaichi LuozangNamgyel LongrenSanggai wegen Unwohlsein im Krankenhaus behandelt worden. Danach ist er infolge einer nicht erfolgreichen Rettung in Lanzhou ins Parinirwana getreten. Bis dahin hatte er 78 Jahre gelebt.

Um 8:00 Uhr morgens am 25. September wurde eine Einäscherungszeremonie im Kloster Langmusaichi im Kreis Luqu für den RinpocheLangmuSaichiLuozangNamgyelLongrenSanggai nach buddhistischen Gesetzen abgehalten. Die Zeremonie wurde vom RinpocheJiacang moderiert. Es ertönten buddhistische Hörner und es waren Gebetsfahnen aufgehängt. Nahezu 1000 Mönche haben gemeinsam Sutren rezitiert und gebetet.

Die ganze Zeremonie hat beinahe 4 Stunden gedauert. Währenddessen sind über 20.000 Mönche und Gläubige von vielen Orten der Nachbarprovinzen Gansu, Qinghai und Sichuan hierher gereist. Die Anwesenden haben die beiden Hände dicht gegeneinander gepresst, die Augen geschlossen gehalten, Sutren rezitiert und gebetet.

Warum hat das Parinirwana dieses Rinpoches so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen?

Laut Berichten besteht das deutlichste Merkmal des Rinpoches LangmuSaichi LuozangNamgyel LongrenSanggai darin, dass er der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) dankbar war, das Vaterland liebte, die Harmonie förderte und immer an der vordersten Front zur Wahrung der Stabilität sowie der Bekämpfung des Separatismus stand. Wenn man auf das Leben des Rinpoches zurückblickt, kann man sehen, dass er mit seinen Einflüssen im In- und Ausland einen spürbaren Beitrag zu Klöstern, der Bevölkerung und der Wiederbelebung der Kultur des Volkes sowie des Bildungswesens geleistet hat.

Im Jahr 1953 hat der damals 16-jährige Rinpoche im Kloster Langmusaichi ein medizinisches Institut gegründet. Die Sutrahalle des Instituts wurde zu einer Stätte, in der die Mönche des Klosters die tibetische Medizin studierten und religiöse Aktivitäten durchführten. Die Mönche des Klosters mussten außer der Teilnahme an der regulären Sutra-Rezitation noch in einer Phase von drei Klassen „Gyüshi“ studieren.

Im Jahr 1998 hat der Rinpoche Kaxigangmacang und das Verwaltungskomitee des Klosters bei der Gründung der Schule DacangLangmuSaichi geleitet. Nachdem die Schule mehrere Jahre lang gebaut und renoviert worden war, hat sie ein brandneues Erscheinungsbild bekommen.

Der Rinpoche hat auch für den Denkmalschutz des Klosters viel getan. Im Kloster Langmu gibt es sehr viele Buddhastatuen, Thangka-Werke, Wandmalereiwerke, alte Gebäude usw., die geschichtlich, künstlerisch, religiös und wissenschaftlich sehr wertvoll sind. Diese sind wegen der Bemühungen des Rinpoches geschützt und erhalten geblieben. Dies ist ein großer Verdienst. Von seiner Erfahrung sollte man lernen.

Der Rinpoche hat das Gebiet, das er liebte, verlassen. Er hat auch die frommen Gläubigen verlassen, aber seine Beiträge sowie Verdienste werden nie der Vergessenheit anheimfallen.  

(Editor: Daniel Yang)

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