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Der im Buddhismus heilige Hühnerfuß-Berg

Datum: 17.02.2017,09:12:41 Quelle: China Tibet Online

Vor kurzem wurde in China das Laternenfest des Jahrs des Hahns gefeiert, und bald soll auch in Tibet das Jahr des Truthahns eingeläutet werden. Die alle 12 Jahre wiederkehrende Tradition, in Dali, Yunnan zum Hühner-Berg zu pilgern sorgt dort gerade für einen Besucheransturm.

Ein Angestellter der Tourismus-Gruppe Dali erklärt, dass während der gerade beendeten Frühlingsfest-Zeit über 100.000 Touristen zum Hühnerfuß-Berg reisten, ein historisch selten hoher Wert.

Beim heiligen Berg fließen die drei großen buddhistischen Richtungen aus Indien, Han-China und Tibet zusammen, der jedes Mal zum Jahr des Hahns im chinesischen oder tibetischen Kalender unzählige Touristen von überallher anzieht.

        Sutra-Fähnchen auf dem Hühnerfuß-Berg

Warum wird der Berg von verschiedenen buddhistischen Richtungen verehrt? In den Klassikern aller drei Richtungen steht klar geschrieben, dass der große Novize Jiaye des Meisters Sakyamuni beim Hühnerfuß-Berg, dem "großen Tor nach China", Mantel und Schüssel des Buddhas bewachte und auf die Ankunft des Maitreya Buddhas wartete. In der Pagode auf dem goldenen Dach des Berges werden dagegen Mäntel und Schüsseln der Novizen und Landsleute Sakyamunis verehrt.

       Gläubige vor der Steinmauer des "Großen Tors nach China"

Von der Vermischung der Volkskulturen gesehen liegt der Hühnerfuß-Berg auf einer Kreuzung der alten Pferde- und Teestraße, wo die chinesische Flachlands-Kultur, die Kultur des Qinghai-Tibet-Plateaus und die Kulturen von Süd- und Südostasien sich seit der Antike vermischten. Da verwundert es auch nicht, dass eine gemeinsame Legende existiert. Zum Beispiel wurden die Bai im Bereich des Bergs von der tibetischen Kultur beeinflusst und überlieferten die Geschichte vom Goldhahn-Gesar.

       Tibetische Pagode mit Golddach

        Shurangama-Pagode mit Golddach

 

Autor: Yang Yuesheng

Foto: Yang Yuesheng, Zhang Lingyun

Quelle: China Tibet Online

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li)  

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