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Buddhastatuen der Yungang-Grotten werden wiedergeboren

Datum: 06.04.2017,09:09:25 Quelle: China Tibet Online

Das Forschungsinstitut der Yungang-Grotten berichtet die Fertigstellung der Zusammensetzungs- arbeit der stehenden Buddhastatue der 20. Grotte am West-Fels, was die Zusammensetzung des gesamten Torsos erforderte. Im nächsten Schritt wird der westliche stehende Buddha restauriert. Diese nie der Welt zugängliche große Steinskulptur gelangt so zu neuem Leben.

Die Yungang-Grotten wurden seit der Zeit des Kaisers Wencheng des nördlichen Wei (460) 60 Jahre lang bearbeitet. Die 20. Grotte gehört mit ihren vier Vorgängergrotten zu den früh bearbeiteten fünf Tanyao-Grotten. Vor der Grotte ist eine Schicht rotbraunen Sandsteins, die lose und zerbrechlich ist. Aus unerklärtem Grund stürzte das Dach der Grotte ein, wodurch die Hauptstatue von außen sichtbar wurde, die nun den Spitznamen "Open Air-Buddha" hat. Dieser Buddha bildet eine Dreieinigkeit mit den zwei stehenden Buddhas zu seinen Seiten. Der östliche stehende Buddha ist noch ganz, aber vom westlichen gibt es nur noch Teile von unter den Knien und Teile des Kopfs. Wie dieser Buddha früher aussah wusste man nie.

1992 entdeckten Archäologen in der westlichen Ecke der 20. Grotte 130 Stücke der Statue. Durch Vergleich und Forschung versicherten sie sich, dass die Steine tatsächlich zu der Statue gehörten, die vor 1.600 Jahren dort stand. Sie schätzten, dass das Dach der 20. Grotte und der westliche stehende Buddha wohl kurz vor der Fertigstellung einstürzten.

Anfang 2014 organisierte das Forschungsinstitut der Yungang-Grotten eine von Archäologen durchgeführte Sortierung der vor der Grotte ausgegrabenen Relikte und die Arbeit zur Zusammensetzung des westlichen stehenden Buddhas begann. Durch drei Jahre atemberaubende unaufhörliche Bemühungen wurde die in über 130 Teile zerbrochene Statue in wieder zusammengefügt.

 

Quelle: Shanx Abendzeitung

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li)   

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