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Die Wandmalereien in den Tausend-Buddha-Grotten von Kezil

Datum: 17.04.2017,10:51:13 Quelle: China Tibet Online

Die Tausend-Buddha-Grotten von Kezil liegen im Autonomen Gebiet Xinjiang südöstlich von Bay Nahiyisi im Tal des Mt Youjing. Sie sind die älteste Grotten-Tempel-Gruppe Chinas und damit älter als die bekannteren Mogao-Grotten. Auch vom Ausmaß können die Grotten mithalten. Sie sind bekannt für ihre schönen Wandmalereien. 1961 wurden die Grotten vom Chinesischen Staatsrat in den ersten Satz wichtiger Kulturschutz-Einheiten aufgenommen.

 

Die ersten Grotten wurden im 3. Jahrhundert v. Chr. in den Stein gehauen und verkamen Ende des 8. Jahrhunderts. Sie erstrecken sich über 3 Kilometer. Architektur, Skulpturen und Wandgemälde sind kunsthistorisch wertvoll. In den 236 mit Nummern versehenen Grotten befinden sich etwa 10.000 Quadratmeter Wandgemälde, die häufig Geschichten des Hinayana-Buddhismus und Missionierungsgeschichten zeigen. Außerdem gibt es einige Ton-Objekte, darunter einen über sechs Meter langen Buddha in der Nirwana-Haltung in der neuen 1. Grotten, der größten erhaltenen Skulptur aus Grotten in Qiuci. Die Wandgemälde zeigen außer religiösen Motiven auch Ackerbau, Jagd, reisende Händler, Tanz und Musik und ethnische Besonderheiten.

 

Die Grotten sind alle unterschiedlicher Art und unterschiedlichen Zwecks. Unter den Chaitya-Grotten gibt es große Räume und geräumige Eingänge. Die Wandgemälde und Statuen stehen alle in den Chaitya-Grotten. Die hauptsächlichen Statuen sind leider kaputt, aber von den Wandgemälden sind noch etwa 5000 Quadratmeter erhalten. Die Piheluo-Grotten dienten als Mönchs-Zimmer, kleine Räume mit Wohnzimmern und Korridoren. In ihnen gibt es einfache Wohneinrichtungen wie Öfen. Verschiedene Grotten wurden geordnet nebeneinander gebaut und werden so zu Wohneinheiten.

 

Quelle: Bodhisattwa Online

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li)   

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