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Versteigerung buddhistischer Ming-Gemälde

Datum: 18.05.2017,09:25:57 Quelle: China Tibet Online

 

2014 wurde ein vom Ming-Kaiser Yongle in Auftrag gegebenes Thangka der Göttin Raktayamari für 348 Mio. HKD (etwa 40 Mio. Euro) in Hong Kong versteigert.

In den letzten Jahren sind chinesische buddhistische Kunstwerke bei erfahrenen Kunstsammlern begehrt. Zu den begehrtesten Versteigerungen dieses Jahres gehört das ebenfalls aus der Zeit des Ming-Kaisers Yongle stammende Portrait der drei Buddha und sechs Bodhisattwa. Unabhängig vom unschätzbaren kommerziellen Wert wurde das Gemälde seit seiner Öffentlichmachung auch von chinesischen Buddhismus-Forschern beachtet.

Portrait der drei Buddha und sechs Bodhisattwa

Der Direktor des Forschungsinstituts für buddhistische Relikte des Palast-Museums in Peking Luo Wenhua zeigt auf, dass China seit der Öffnung der Ming-Dynastie eine neue Blütezeit erlebte und besonders die Zeit Yongles (1403-1424) durch Experimentierfreude und Lebendigkeit gekennzeichnet gewesen sei. Das Gemälde sei ein Zeitzeuge der damaligen Religion, Kultur und Kunst, was es sehr beachtenswert mache.

Der stellvertretende Direktor des Palast-Museums Shenyangs und Experte für Palast-Gemälde der Ming- und Qing-Zeit Li Li zeigt auf, dass das Gemälde der drei Buddhas nicht nur die typischen Charakteristika früher Palast-Gemälde der Ming-Zeit aufweise, sondern auch zu einem Modell für spätere Palast-Gemälde und Volks-Gemälde wurde.

 

Quelle: www.artron.net

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li)  

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