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Tibetisch-buddhistische Wandgemälde und Statuen in Sichuan entdeckt

Datum: 04.08.2017,11:46:26 Quelle: China Tibet Online

Am 2. August entdeckte eine Gruppe um den Leiter des Forschungsinstituts für tibetisch-buddhistische Relikte des Palast-Museums Luo Wenhua in einem lange Zeit verschlossenen Palast zum Schutz des Buddhismus im Mada-Kloster, Sershul, Garze, Sichuan recht gut erhaltene Ming-Wandgemälde und Tonstatuen. Das ist bis heute eine der wichtigsten Entdeckungen tibetisch-buddhistischer Überreste in Sershul.

Das Mada-Kloster wurde 1269 gebaut, gehörte ursprünglich zur Sagya-Schule und seit 1440 zur Gelug-Schule. Bei den Wandgemälden gibt es typische Gelug-Motive. Aufgrund des Stils werden sie grob aufs 16. Jahrhundert geschätzt.

Im Palast bedecken die Wandgemälde etwa 31 m². Die Farben leuchten, die Linien fließen, stilistisch sind sie der Kunst-Transformationsphase in Osttibet zuzuordnen und sie sind derzeit das wichtigste Exemplar der früheren osttibetischen Kunst.

Im Palast stehen fünf gut erhaltene Statuen, deren Farbe wie neu aussieht. Die Statuen von Vajrabhairava und Palden Lhamo sind fast lebensgroß. Selten zu sehende exzellente Kunstwerke des tibetischen Buddhismus des 16. Jahrhunderts.

Luo Wenhua stellt vor, dass in den tibetisch-buddhistischen Klöstern Tibets nur sehr selten sowohl Ming-Malereien als auch Statuen erhalten seien, besonders solch große Statuen, die hauptsächlich tönern sind, gehen sehr einfach kaputt, sodass sie nur sehr selten bis heute erhalten sind.

 

 

Autor: Liu Tao

Quelle: www.cnr.cn

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li)

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