Buddhistisches Pilgern

Pilgern ist ein frommes Ritual zur Anbetung Buddhas, welches in tibetisch-buddhistischen Gebieten häufig anzutreffen ist. Pilger sagen normalerweise das Dharani auf, führen die Hände zusammen und heben sie übern Kopf, gehen dann einen Schritt nach vorne, führen die zusammengeführten Hände nach vorne, gehen noch einen Schritt, führen die zusammengeführten Hände vor die Brust, gehen einen weiteren Schritt, führen die Hände von der Brust weg nach vorn, bringen den Körper nach vorn parallel zum Boden, die Handflächen berühren den Boden, zuerst mit den Knien aufsetzen, dann mit dem ganzen Körper und die Stirn berührt leicht den Boden. Dann steht man wieder auf und wiederholt den Prozess ohne Pause. Man sagt, dass man ab 100.000 langen Kotaus im Leben als fromm gilt.
Das Taer-Kloster darf nachts keine Außenstehende im Kloster lassen, sodass die Pilger draußen warten und dann am nächsten Morgen früh wieder ins Kloster gehen. Bettzeug bringen sie selbst mit.





Quelle: ifeng.com
Übersetzt von China Tibet Online
(Editor: Rita Li)
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