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Champa Chileg: Meine 13 Jahre im hochrangigen buddhistischen Institut

Datum: 25.09.2017,10:10:28 Quelle: China Tibet Online

2004 wurde Champa Chileg, der schon mehr als 30 Jahre im Kloster Sera die buddhistischen Lehren gelernt hat, in der vom chinesischen hochrangigen buddhistischen Institut für tibetische Sprache eröffneten Klasse des mittleren akademischen Grades „Driramba“ aufgenommen und ist Mitglied der ersten Klasse des mittleren akademischen Titels geworden. Nach dem Abschluss wurde er von der Klasse des hochrangigen akademischen Titels „Doramba“ aufgenommen und bildete sich fort. Seit dem Abschluss ist er als Lehrer in dem Institut tätig.

Über seinen anfänglichen Wunsch der Bewerbung um das Studium im hochrangigen buddhistischen Institut sagte Champa Chileg, nach dem 30 Jahre langen Lernen im Kloster habe er bemerkt, dass die Bildung im Kloster der Tradition zuneigt. Jedoch hätten die Lernerlebnisse im hochrangigen buddhistischen Institut sein Blickfeld erweitert.

Das Unterrichtsgebäude im hochrangigen buddhistischen Institut

Als das hochrangige buddhistische Institut im September 1987 gegründet wurde, waren die meisten Studenten Rinpoche. Seit 2004 forscht das hochrangige buddhistische Institut darüber, Maßnahmen der Verleihung akademischer Titel durchzuführen, und eröffnete die Klasse des mittleren akademischen Titels und die des hochrangigen akademischen Titels. Zugleich hat das Institut ein Sutren-Erklärerteam von hohem Niveau organisiert. Bisher sind zwei Sutren-Erklärer der Sonderklasse eingestellt. Außerdem sind 90 Sutren-Erklärer als erst- und zweitklassig bestätigt worden.

Im hochrangigen buddhistischen Institut treffen die sechs großen Schulen des tibetischen Buddhismus zusammen. Champa Chileg hat nicht nur Chancen, Meinungen mit Mönchen anderer Schulen auszutauschen, sondern hat sich auch sprachlich stark verbessert. Er kann jetzt sowohl den Amdo- als auch den Kangba-Dialekt verstehen.

Insbesondere hat Champa Chileg das konzentrierte Praktikum der buddhistischen Debatte erwähnt: Das konzentrierte Praktikum der buddhistischen Debatte finde in den einflussreichsten Klöstern verschiedener Schulen statt. Zum Beispiel nahmen die „Doramba“-Studenten der Gelug-Schule in diesem Jahr in den Klöstern Drepung und Ganden, die zu den drei großen Klöstern der Gelug-Schule gehören, an der buddhistischen Debatte teil und die der Sakya-Schule in den Klöstern Sakya und Gnur. Durch das konzentrierte Praktikum der buddhistischen Debatte haben die Studenten die klassischen buddhistischen Werke gemeistert. Zugleich haben die Mönche in den großen Klöstern das Bildungsmodell des akademischen Titels „Doramba“ und das Niveau der Studenten erfahren.

Im Unterricht lehren die hochgebildeten Mönche der sechs großen Schulen die Hauptinhalte wie die fünf großen buddhistischen Theorien. Die Unterrichtsmaterialien sind auch die klassischsten Lehrstoffe der sechs großen Schulen. Neben dem buddhistischen Unterricht führt das hochrangige buddhistische Institut ein Bildungsmodell durch, das die Tradition mit der Moderne verbindet. Es gibt Kurse für Kalligrafie, Chinesisch und Computer-Kenntnisse, damit die Studenten umfassend qualifiziert werden.

Der Stupa des 6. Panchen Lama im Westlichen Gelben Tempel.

Obwohl Champa Chileg heute ein erstklassiger Sutren-Erklärer ist, arbeitet er immer noch fleißig. Er sagte, nun seien die meisten Studenten in seiner Klasse des hochrangigen akademischen Titels 30 bis 40 Jahre alt, und damit relativ jung. Im Vergleich zu ihm noch als Student seien sie qualifizierter. Er habe sich mit den Studenten große Mühe gegeben. Bevor er als erstklassiger Sutren-Erklärer bestätigt wurde, arbeitete der damals 48-jährige Champa Chileg am Tag und lernte in der Nacht. Jeden Tag hat er nur drei bis vier Stunden geschlafen. Daran hat er ein ganzes Jahr festgehalten.

Zum Rückblick auf das 13 Jahre lange Lern- und Lehrleben im hochrangigen buddhistischen Institut sagte Champa Chileg: „Das hochrangige buddhistische Institut hat mir meine Leistung gegeben und mich qualifiziert.“

 

Autor: Su Wenyan

Quelle: China Tibet Online

Übersetzt von China Tibet Online

(Editor: Rita Li)

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