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Tibetische Mönche sind warm und gütig

Datum: 29.11.2017,14:18:52 Quelle: China Tibet Online

Almosen ist eine Möglichkeit, ein frommer Buddhist zu sein. Dabei teilt man Geld und Güter mit anderen. Der Mönch Wangdu vom Sera-Kloster gab schon 20 Jahre Almosen, jährlich mindestens einmal und zwar das, was er im ganzen Jahr aufsparen konnte. Bis heute hat er insgesamt schon über eine Million Yuan (etwa 120.000 Euro) gespendet.

Wangdu gibt vor allem für Bildung Almosen. Er selbst hatte nie in einer Schule gelernt und hofft, die Lernbedingungen der Schüler zu verbessern. "Je mehr gebildete Leute es gibt, desto besser für die Gesellschaft. Dafür wollte ich nie etwas im Gegenzug bekommen." Wangdu mietet oft aus eigener Tasche ein Auto, um zu abgelegenen Grundschulen in Nagqu und Xigaze zu fahren, wo er Schülern passende Winterkleidung und Schreibwaren schenkt. Viele der von ihm unterstützten Schüler arbeiten jetzt, darunter sieben als Beamte.

Wangdu gibt sich sehr viel Mühe, den Schülern zu helfen. In Lhasa sammelte er viele Lehrmaterialien von Absolventen, die er nach Klasse und Fach geordnet vor dem Flur seiner Mönchsbehausung hinstellte. Schüler aller Klassen kommen zum Sera-Kloster, um Lernbücher zu suchen, die es nirgends zu kaufen gibt. Jeder kann kostenlos abholen, was er braucht.

So wie Wangdu sind auch die anderen Mönche des Sera-Klosters warm und gütig. Bei den Erdbeben in Wenchuan und Sichuan haben sie eifrig gespendet, wobei einmal über 100.000 Yuan (etwa 12.000 Euro) zusammen kamen.

 

Autor: Sun Xiang

Quelle: chinanews.cn

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Li Hongqing

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