Thema:
Startseite > Religion > Artikel

Noten der Buddhahallenmusik im Labrang-Kloster werden digitalisiert

Datum: 12.12.2017,10:16:52 Quelle: China Tibet Online

Der 49-jährige hohe Mönch des Labrang-Klosters Chenglai Gyatso hat die Brille auf und sitzt in seinem Wohnheim vorm Computer, wo er konzentriert überprüft, ob die in den Computer eingegebenen Noten auch korrekt sind. Er meint, dass das Notenbuch Daode'er der Buddhahallenmusik des Klosters in einigen Monaten fertig digitalisiert werde, um dann auf Tibetisch, Mandarin und Englisch veröffentlicht zu werden.

Daode'er ist eine dem "Tibetologie-Lehrgebäude der Welt" Labrang-Kloster eigene tibetisch-buddhistische Buddhahallenmusik, deren stilistische Einflüsse der antiken Religionen Tibets, der Volksmusik und der Hofmusik der Qing-Dynastie erhalten bleiben. Die Musik ist wertvoll zur Erforschung der Geschichte, Bräuche, Sprache, Kunst und Musik der Tibeter von Amdo.

2008 wurde Daode'er als immaterielles nationales Kulturerbe eingestuft, dessen Überlieferer auf Staatsebene Chenglai Gyatso ist. Chenglai stellt vor: "Daode'er wurde immer gut übertragen und geschützt. Durch ein ausgereiftes System wird die Überlieferung über Generationen gesichert. "Das Kloster wählt aus dem unterstehenden Tantra-Institut und weiteren 6 Instituten gute Mönche, um Daode'er zu lernen und zu überliefern. Im Orchester sind bis zu 60-70 Spieler, derzeit 26. Standardmäßig gibt es bei Vorführungen 21 Spieler.

Chenglai meint, dass Daode'er des Labrang-Klosters damals ein Geschenk des mongolischen Königs für den 2. Jamyang Rinpoche (1764-1853) war. Damals wurden die Noten und Instrumente zurück ins Labrang-Kloster von Gannan gebracht und bis heute überliefert, 300 Jahre lang. Zum Spielen des Daode'er werden 9-Ton-Wolkengong, Sheng, Guanzi, Knochenflöte, Becken und 6 Sorten kleiner Trommeln benutzt. Bei offiziellen Zeremonien des Jamyang Rinpoche, wie Hallenbesteigung, Sutra-Vorlesungen und Festmahlen wird die Musik gespielt. Auch im In- und Ausland wurden Konzerte gegeben.

In den letzten über 10 Jahren besuchte das Daode'er-Orchester Frankreich, England, Amerika, sowie die Gebiete Hong Kong, Macao und Taiwan. Wo immer sie hingingen, wurden sie herzlich begrüßt.

 

Quelle: Chinanews.cn

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Li Hongqing

Menschen

Mehr>>
Die Wächter des Manasarovar-Sees Chinesisches und amerikanisches Go treffen sich in Lhasa Lamao Drolma: “Haushälterin” des OP-Saales Die Geschichte von Wang Mianzhi, dem "alten Tibet-Hasen" „Bauern-Wissenschaftler“ Gasong Norbu
12345
  

Auch interessant