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Restaurierung der Wandgemälde des Drepung-Klosters

Datum: 14.12.2017,09:48:51 Quelle: China Tibet Online

"Nach Restaurierung sind die Makel der Wandmalereien mit bloßem Auge kaum mehr zu erkennen. Seit der Restaurierung 2014 sind keine neuen Probleme aufgetreten", so der Vize-Verantwortliche der Schutzmaßnahmen des Drepung-Klosters Lobsang. Die Restaurierung der Wandgemälde der Cuoqin-Halle des Klosters auf 966 m² ist das erfolgreichste Beispiel der Wandgemälderestaurierung in Tibet, was bei den Mönchen des Klosters zu allgemeiner Anerkennung führte.

Das Kloster liegt in einem westlichen Vorort Lhasas und ist das größte Kloster Lhasas. Die technische Exzellenz der tibetisch-buddhistischen Wandgemälde wird von chinesischen und ausländischen Gelehrten geschätzt und die Wandgemälde bilden einen wundervollen Park der buddhistischen Kunst in der Welt.

Die Cuoqin-Halle (was für "Halle des großen Dharmas" steht) ist das Zentrum des Klosters. Die Wandgemälde des Sutra-Drehgangs der Halle sind die ältesten Wandgemälde aus der Anfangsbauzeit des Klosters. Qur Zeit des Qing-Kaisers Qianlong wurde die Halle ausgebaut und der Sutra-Drehgang eingeschlossen, woraufhin die kostbaren Wandgemälde nicht mehr das Tageslicht sahen. Bei einer Renovierung der Klostergebäude durch das Reliktebüro Tibets wurde bemerkt, dass sich die Mauern des Sutra-Drehgangs stark verformt hatten.

Später nahm das Forschungsinstitut für Kulturerbe China die Abnahme und erneute Anklebung der restaurierten Wandgemälde an. Techniker des Projekts beleuchteten Proben der Wandgemälde mit Röntgenfluorestzenzmikroskopie und führten Profilanalysen durch, um die benutzten Materialien und Techniken der Wandgemälde komplett zu verstehen. Später wurde mit dem ursprünglichen Material exakt gleich zusammengesetzter auf 1000°C gebrannter Aga-Boden zur Restaurierung und Wiederanklebung der Wandgemälde benutzt.

Aus Klimagründen kann die Restaurierung von Wandgemälden in Tibet nur zwischen Mai und Oktober erfolgen. Mit dem Projekt wurde im September 2012 begonnen und konnte erst im Oktober 2014 abgeschlossen werden. Die Techniker des Projekts müssen jährlich im Mai oder Juni zur Überprüfung zurückkehren.

 

Autor: Wang Zheng, Zheng Lu

Quelle: Tibetisches Handelsblatt

Übersetzt von China Tibet Online

Editor. Li Hongqing

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