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Shugseb-Kloster: Das größte Nonnenkloster

Datum: 19.12.2017,10:12:59 Quelle: China Tibet Online

 

Nach dem Winteranfang war die historische Stadt Lhasa immer noch in einer nächtlichen Atmosphäre. Da hat die Nonne Sangye Chodron schon eine Kanne Buttertee zubereitet. Sie saß mit gekreuzten Beinen an der Bettkante. Sie hat einen Schluck Tee getrunken, während sie einen Schluck Tsampa zu sich genommen hat. Im Kassettenrecorder spielte sie die Rezitation der Sutren ab.

Das ist ihre tägliche Gewohnheit seit ihrer Tonsur. „Für die Nonnen im Kloster bedeuten das Trinken von Buttertee und das Anhören der Sutra-Rezitation den Anfang eines Tages.“ Gegen 8:00 Uhr ist Sanye Chodron aufgestanden und aus ihrem Heim gegangen. Sie hatte vor, vor dem Sonnenaufgang das Kloster einmal zu umrunden, wobei sie eine Gebetsmühle drehte. 

Sangye Chodron ist mit zehn Jahren ins Shugseb-Kloster gekommen. Dieses Jahr ist es schon das zehnte Jahr. Das Shugseb-Kloster befindet sich auf dem Shugseb-Berg im Kreis Qüxü in der Stadt Lhasa und hat eine Geschichte von über 900 Jahren. Es ist das älteste Nonnenkloster der Nyingma-Schule des tibetischen Buddhismus und außerdem das größte Nonnenkloster Tibets. 

Um 8:30 Uhr schien orangefarbenes Licht über das ganze Kloster. Im Kloster ertönte die Rezitation von Sutren. Rund 300 Nonnen haben mit gekreuzten Beinen dort gegessen. Vor jeder Nonne lag ein dicker Stapel von Sutren. Während der morgendlichen Lektion leiten gelehrte, angesehene Nonnen des Klosters alle Nonnen beim Studieren buddhistischer Klassiker an. Darüber hinaus fragen sie die Nonnen früher gelernte Kenntnisse ab. Bei falschen Antworten wird man aufgefordert nachzuholen.

Das Shugseb-Kloster genießt ein hohes Ansehen im tibetischen Buddhismus, weil es an Traditionen festhält und sorgfältig gegenüber den Theorien ist. Dies  lockt zahlreiche Nonnen an. Die Nonnen lernen tagsüber in erster Linie von gelehrten Nonnen und abends wiederholen sie in Heimen die Kenntnisse je nach der eigenen Lage. Manche Nonnen müssen in der Freizeit Astrologie, Kalenderrechnung, Geschichte, tibetische Medizin etc. lernen.

Sangye Chodron sagte: “Nun ist das Kloster mit Wasser und Strom versorgt und ans Straßennetz angebunden. Außerdem wurde ein Medizinraum eingerichtet. Die Bedingungen werden immer besser, so dass sich die Nonnen auf den Buddhismus konzentrieren können. Alle hoffen, dass sie im Buddhismus Fortschritte machen.“

 

Quelle: chinanews.cn

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Li Hongqing

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