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Legende des Risang Rinpoche und seiner Familie (Teil 2)

Datum: 09.01.2018,10:09:23 Quelle: China Tibet Online

Unter der Führung von Drana Tsangba gingen seine Stämme jeden Tag streng in die im Buch gezeigte Richtung vorwärts. Sie durchquerten Nord-Tibet und Ngari und trafen in Xinjiang ein. Dann kamen sie entlang dem südlichen Rang der Taklamakan-Wüste in der heutigen Gemeinde Balgantai im Kreis Hejing in der Region Korla an. Mehr als die Hälfte des aus fast tausend Menschen bestehenden Teams sind gestorben. Nur über 400 waren übrig. Die lokale Regierung half ihnen dabei, sich auf dem Grasland Bayinbuluke niederzulassen. 20 bis 30 Jahre später kehrten die Mitglieder des Teams, das auf fast 4000 Menschen angewachsen war, Anfang der 1980er Jahre nacheinander zur Heimat zurück. Die Anführerin der diesmaligen Wanderung war Risangs Großmutter Gamtsok Drolma.

Gamtsok Drolmas Mann war auf der Fahrt nach Xinjiang gestorben. Gamtsok Drolma forderte einen bekannten Lama dazu auf, Sutren für ihren Mann zu lesen und seine Sünden zu sühnen. Die eingeladene Person war Risangs Großvater Drana Tsangba. Die beiden Familien sind deswegen miteinander versippt. Drana Tsangbas ältester Sohn Qugya Dorje verheiratete Gamtsok Drolmas dritte Tochter Tsering Yungchen. Mehrere Jahre später haben sie Risang geboren.

Im Juli 2004 wurde die einzigartige Geschichte der Familie von Risang in einem langen Artikel der Zeitschrift Tibet Geographic erzählt, was die Familie legendär machte und dem jungen Risang Rinpoche Berühmtheit und Vorteile brachte. Früher gab es in der Nähe von seiner Heimat in Ngari nur ein kleines Krankenhaus. Später hat man Geld ausgegeben und beim Geji-Kloster, in das Risang zum Buddhismus bekehrte, ein neues Krankenhaus gebaut.

Risangs Berühmtheit ist mehr als das. Er sagt, die Frühphase der Produktion seiner CD-Platte mit seinem Sutren-Vorlesen sei zu Ende gegangen. Das neue Album werde bald in Beijing, Guangzhou und Hongkong veröffentlicht. Der Produzent dieses Albums sei der berühmter Guangdonger Musiker Wu Liqun. In die Hintergrundmusik für die buddhistischen Sutren seien viele modische Faktoren eingeführt worden, so dass es cool wirkt.

 

Autor: Li Jing

Quelle: Sanlian Life Week

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Li Hongqing

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