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Die vergoldete Bronze-Statue von Dakini des tibetischen Buddhismus der Qing-Dynastie

Datum: 23.01.2018,13:11:47 Quelle: China Tibet Online

Größe: Der Sockel ist 31 Zentimeter lang und zehn Zentimeter breit. Gesamthöhe: 40 Zentimeter. Material: Bronze. Sie ist während der Amtszeit des Qing-Kaisers Qianlong (1736-1796) in Tibet angefertigt worden.

Die Dakini ist eine Schutzgöttin des esoterischen Buddhismus. Sie besitzt große Körperkraft und läuft im Himmel, weswegen sie als „Himmelswandererin“ bezeichnet wird. Es handelt sich um die Fluggöttin, die die Intelligenz und Kraft repräsentiert. Weil der esoterische tibetische Buddhismus großen Wert auf die Himmelswanderung legt, wird den Statuen der Dakinis sowohl in der Hälfte der Klöster als auch im Zuhause der Gläubigen als Schutzgott geopfert. Deswegen präsentieren die Stauten von Dakinis alle künstlerischen Talente der Gestalter und haben eine einzigartige Ausstrahlung.

Die Dakinis haben verschiedene Gesichter. Normalerweise gliedern sie sich in zwei große Arten: Die Dakinis mit Menschenkörper und die mit Tiergesichtern. Diese im Kulturpalast der Nationalitäten gesammelte vergoldete Bronzestatue ist eine Dakini-Figur mit Menschenkörper, die oft zu sehen ist. Die Figur stiert mit ihren drei Augen. Die Stoßzähne beißen die Unterlippe zusammen. Die drei Augen stehen dafür, dass sie das vergangene, das heutige und das zukünftige Leben beobachten kann. Am Hals hängt eine Gebetskette, die aus 50 Totenköpfen besteht und für alle buddhistischen Werke steht. Sie hebt ihren Kopf und blickt auf. Der linke Arm ist gebeugt und nimmt eine Schüssel in die Hand, was dafür steht, dass sie alle Gläubigen zu ihrem stillen buddhistischen Land, dem sauberen Himmelswanderungsland, führen will. In der rechten Hand hält sie ein Vajra-Messer, was dafür steht, die drei Gifte abzuschneiden.

Während der Blütezeit der Qing-Kaiser Kangxi und Qianlong (1681-1796) erreichte die Gestaltungskunst des tibetischen Buddhismus eine sehr große Dimension und ein sehr hohes Niveau. Diese Dakini-Statue zeigt einen einzigartigen Kunststil, der sich durch eine mehr als 1300 Jahre lange Entwicklung von verschiedenen Phasen und aufgrund der Aufnahme und Einmischung der Kunstelemente des nepalesischen, indischen, Kashmir- und chinesischen Buddhismus allmählich gebildet hat, sowie die Intelligenz der Tibeter.

 

Autor: Xin Yuling

Quelle: www.mzb.com.cn

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Li Hongqing

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