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Ein Kloster des tibetischen Buddhismus auf der Steppe Innere Mongolei

Datum: 02.02.2018,10:11:25 Quelle: China Tibet Online

Meidaizhao befindet sich auf der Tumochuan-Ebene in der Stadt Baotou im Autonomen Gebiet Innere Mongolei. Es handelt sich um einen lokalen Gebäudekomplex der Integration von Stadt und Kloster und ein wichtiges Verbreitungszentrum des tibetischen Buddhismus auf der Steppe. Meidaizhao ist bekannt dafür, dass der 3. Dalai Lama Sönam Gyatsho (1543-1588) hier den tibetischen Buddhismus verbreitet und der 4. Dalai Lama Yönten Gyatsho hier gewohnt hatte, und zieht in- und ausländische Touristen an.

Historischen Aufzeichnungen zufolge bekehrte sich der Anführer des Tumote-Stamms Altan Khan (1507-1582), der der Enkel der 17. Generation von Dschingis Khan war, in seinen alten Tagen Mitte der Ming-Dynastie zum tibetischen Buddhismus und baute dann drei Klöster: das Yanghua-Kloster beim Qinghai-See, das Dazhao-Kloster in der Altstadt von Hohhot und das Meidaizhao-Kloster auf der Tumochuan-Ebene. In der Ming-Zeit (1368-1644) wurde Meidaizhao als Lingjue-Kloster und in der Qing-Dynastie (1644-1911) als Shouling-Kloster bezeichnet.

Die Mitarbeiter erklären, dass es sich bei der westlichen Halle von zehntausend Buddhas im Kloster vor 1578 um den Ort, an dem die Mönche auf Einladung des Altan Khans Sicherheits-Sutren für ihn vorlasen, und die Quelle der gelben Religion (der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus) auf der Steppe Innere Mongolei handele.

Augenöffnend für die Bürger sind die im Meidaizhao vollständig beibehaltenen Wandgemälde aus der Ming-Zeit. Die Fläche der Wandgemälde beträgt 1650 Quadratmeter. Es handelt sich um den am frühesten geschaffenen und beibehaltenen Wandgemäldekomplex mit den reichsten Inhalten in der Region Innere Mongolei.

Die Wandgemälde besitzen unermessliche und zahllose Inhalte, darunter Bilder über buddhistische Märchen sowie die Figuren von großen Meistern, Bodhisattva, Arhat, Yidam und Tara. Sie sind so fein und nuancenreich, dass man nicht umhin kann, sie als Gipfel der Vollendung zu preisen.

 

Autor: Li Aiping

Quelle: chinanews.cn

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Li Hongqing

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