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Leistungen des Dorshi Rinpoche (Teil 2)

Datum: 06.02.2018,09:15:25 Quelle: China Tibet Online

Ausgrabung und Schutz des Bronzeyaks

Im Juni 1980 entdeckte der Dorshi Rinpoche, der damals als Vizedirektor des Amtes für Kultur und Bildung des Kreises Tianzhu tätig war, bei einer Abfall-Recyclingstelle einen Bronzeyak. Sofort war er sich seines riesigen kulturellen Wertes bewusst. Von seinem geringen Gehalt kaufte der Rinpoche diesen Kulturgegenstand und spendete ihn kostenlos dem Staat. Später bestätigten die Behörden für Kulturgegenstände, dass es sich bei dem Bronzeyak aus Tianzhu um einen weiteren in der Stadt Wuwei der Provinz Gansu ausgegrabenen Kulturgengenstand mit Tierfiguren auf Ebene der nationalen Kunstschätze handelt. Der andere ist ein rennendes Bronzepferd.

Dieser Kulturgengenstand auf Ebene der nationalen Kunstschätze gehört zu den wertvollen antiken Kunstwerken, die selten zu sehen sind, und kann als unübertroffenes Werk in der chinesischen Geschichte der Bronzebildhauereien bezeichnet werden, womit die Lücke der Kulturgegenstände des chinesischen Nomadenvolkes gefüllt worden ist. Er hat auch bestätigt, dass der Bronzeyak eng mit dem Weißyak zusammenhängt. Die Kopie dieses Bronzeyaks ist heute der größte Schatz des Tibet-Yakmuseums.

Gründung der Gesellschaft für die Förderung der Kulturentwicklung der Tibeter der Provinz Gansu

2006 gründete der Dorshi Rinpoche mit selbst gesammelten Geldern die Gesellschaft für die Förderung der Kulturentwicklung der Tibeter der Provinz Gansu und war als erster Vorsitzender der Gesellschaft tätig. Es handelt sich um eine gemeinnützige soziale Organisation, deren Hauptteil die tibetischen Eliten aus verschiedenen Bereichen der Provinz Gansu sind. Sie gehört auch zu den wenigen Gesellschaften der tibetischen Kultur auf Provinzebene in den tibetischen Regionen von fünf Provinzen.

Seit der Gründung hat die Gesellschaft bereits den Schulen sowie Bauern und Viehhirten in den armen und rückständigen Gegenden wie Gannan, Tianzhu in Gansu, Hainan in Qinghai und Garzê in Sichuan mehrere tausend Kleidungsstücke, Schulbänke und Stühle im Wert von Hunderttausenden Yuan gespendet.

Die Gesellschaft hat auch Erkundungsveranstaltungen der tibetischen Kultur wie zum Beispiel die „Reise zur Heimat des Tschangtscha Hutuktu“ abgehalten, die einen Einfluss innerhalb der Provinz Gansu ausüben.

Wiederaufbau der Klöster Tiantang und Duoshi

1996 war der Dorshi Rinpoche für den Wiederaufbau der großen Tsongkhapa-Halle, des Palasts der Himmelswanderung und der Manjushri-Halle des Klosters Tiantang in seiner Heimat zuständig. Die 23 Meter hohe und 9,52 Meter breite Statue des Meisters Tsongkhapa in der großen Tsongkhapa-Halle ist die weltweit größte vergoldete Holzstatue des Meisters Tsongkhapa.

Durch die mehrjährigen Bemühungen und Führung des Rinpoche haben sich das Kloster Tiantang und die Gemeinde Tiantang heute zu den heiligen Orten des Buddhismus und den berühmten Sehenswürdigkeiten des Hexi-Korridors und des Autonomen Kreises Tianzhu der Tibeter entwickelt.

2013 begann der Dorshi Rinpoche auf Anforderung der lokalen Gläubigen, das Kloster Duoshi wieder aufzubauen. Heute ist das schöne Duoshi-Kloster noch eine berühmte Sehenswürdigkeit des Hexi-Korridors geworden.

Gründung der gemeinnützigen Dorschi-Stiftung von Gansu

2010 gründete der Dorshi Rinpoche an der Nordwestlichen Universität der Nationalitäten das „Dorshi-Stipendium“, das darauf abzielt, ausgezeichnete Doktoranden und Master-Studenten der Fachrichtungen Linguistik und Literatur der nationalen Minderheiten (Tibeto-birmanische Sprachen und tibetische Informationen) sowie historische Philologie zu ehren.

Im April 2015 gründete der Dorshi Rinpoche die gemeinnützige Dorshi-Stiftung von Gansu. Die Stiftung widmet sich der Einrichtung der Plattform für die Ressourcen des Schutzes und der Entwicklung der ausgezeichneten traditionellen Kultur. 2016 hat die Stiftung insgesamt mehr als 1,35 Millionen Yuan gesammelt und im Autonomen Kreis Tianzhu der Tibeter Veranstaltungen wie „Gesangsunterricht auf Tibetisch“ abgehalten. Dabei wurde ein tibetischer Kinderchor gegründet. Fast 100 Schüler singen auf Tibetisch.

Fast 300 Lehrer in den ländlichen Gebieten in den Kreisen Yongdeng, Minle und Xiahe haben von dem Programm „Ausbildung für die Lehrer zurückgelassener Kinder“ profitiert.

Das gemeinnützige Hilfsprogramm „warmes Gansu“ hat 2088 extrem armen alten Menschen und zurückgelassenen Kindern in den armen Regionen von Gansu Hilfeleistungen aus allen sozialen Schichten gebracht.

Im November 2017 startete die gemeinnützige Dorshi-Stiftung gemeinsam mit mehreren Institutionen Hilfsprogramme für arme alte Leute und Mädchen in den tibetischen Gegenden, wobei fast 10.000 arme alte Menschen und 1500 Mädchen in den tibetischen Gegenden in Gansu Hilfe bekommen haben.

 

Quelle: Gesellschaft für die Förderung der Kulturentwicklung der Tibeter der Provinz Gansu

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Li Hongqing

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