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Die Benma-Mauern in den traditionellen tibetischen Gebäuden

Datum: 06.03.2018,13:16:54 Quelle: China Tibet Online

Die großartige Benma-Mauer in den Kloster-Gebäuden.

Die Benma-Mauer von der großen Halle des Klosters Trashilhünpo

In den tibetischen Regionen sind die Mauern der wichtigen Hallen von den Kloster-Gebäuden glutrot, was einen deutlichen Kontrast zu den weißen Mauern bildet. Weil die Mauer aus den verschnürten und eingefärbten Zweigen von dem Strauch, der in der tibetischen Sprache als „Benma“ bezeichnet wird, gebaut wird, heißt sie Benma-Mauer.

Man schält zuerst die Benma-Zweige und trocknet sie in der Sonne. Dann schneidet man sie zu einer Länge von etwa 30 Zentimetern und verschnürt sie zu einem Bund, der so dick wie der Arm ist. Aus diesen Bunden wird die Mauer gebaut. Beim Mauerbau stellt man zuerst eine Ebene verschnürte Benma-Zweige auf und gibt darauf eine Ebene Lehm. Danach werden die beiden Ebenen eingestampft. Dieser Arbeitsgang wiederholt sich. Die Spitze der Mauer soll mit wasserdichter Technik behandelt werden. Zum Schluss werden die Mauern mit glutrotem Stoff eingefärbt. Aus dem Blickwinkel der Bautechnik kann das Gewicht der Mauerspitze reduziert werden, so dass dies eine Gewichtsreduzierung auf die hohen tibetischen Gebäude ausübt. Aus dem Blickwinkel der äußeren Dekoration der Gebäude erhält man durch den Farbkontrast einen visuellen Schönheitssinn.

Die Benma-Mauer von der großen Halle des Sakya-Klosters.

Man stellt Benma-Bunde auf die Mauer.

In der tibetischen Geschichte waren die glutroten Benma-Mauern eine „Sonderbegünstigung“ für manche bestimmte Gebäude, die nicht alle Gebäude genießen könnten. Im theokratischen alten Tibet genossen die Kloster-Gebäude Begünstigungen wie die Benma-Mauer, das goldene Dach, die rituelle Säule und die rituelle Urne, weil die Religion das Allerhöchste war. Man brachte den Wohnsitzen des Buddhas die besten und höchsten Geschenke dar. Neben der Religion genossen die Gebäude der Adligen auch die Begünstigung, die Benma-Mauer zu bauen.

Die Benma-Mauern besitzen eine wichtige Stellung im Bereich der tibetischen Gebäude. Trotzdem können sie nicht umfassend in den modernen tibetischen Gebäuden verwendet werden, weil es an Baustoff mangelt, der Bauprozess sehr kompliziert ist und die Baukosten sehr hoch sind.

 

Quelle: China’s Tibet

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Li Hongqing 

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