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Gebetsveranstaltung findet im Kumbum-Kloster statt

Datum: 07.03.2018,10:24:14 Quelle:China Tibet Online


Am 1. März, also dem 14. Januar des chinesischen Mondkalenders, hat die Januar-Gebetsveranstaltung im Kumbum-Kloster bei tiefen Klängen des Dharma-Hornes begonnen.

„Das Kumbum-Kloster ist der Gebortsort von Tsongkhapa, Gründer der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus. Es ist eine heilige Stätte. Immer, wenn wir Gelegenheit haben, werden wir am 14. Januar des chinesischen Mondkalenders die Vajra-Veranstaltung besuchen und am 15. Januar die Butterblumen bestaunen.“ Der 65-jährige Sangye Kanzhuo ist in Begleitung seiner Tochter extra vom Kreis Guide des Autonomen Bezirks Hainan der Tibeter in der Provinz Qinghai hergereist.

Um 12:40 Uhr ist die Rinpoche-Ehrengarde, die gelbe Schirme trug und Instrumente spielte, in der Manjusri-Halle angekommen. Dadurch wurde die Gebetsveranstaltung offiziell gestartet.

„Als ich klein war, mussten meine Familie und ich einen Tag lang reiten, um im Kumbum-Kloster anzukommen. Damals mussten wir im Hotel oder bei Verwandten wohnen. Heutzutage gibt es gute Verkehrsanbindungen. Wir brauchen nur eine Stunde, um von der Heimat herzukommen. Sangye Kanzhuo sagte: „Das liegt daran, dass Unglück beseitigt und Glück herbeibeschworen werden kann, wenn man Gebetsveranstaltungen besucht.

Eine Gruppe von 18 Personen aus Taoyuan in Taiwan ist vor sechs Tagen extra nach Qinghai gekommen. „Da wir am tibetischen Buddhismus sehr interessiert sind, sind wir extra zur Gebetsveranstaltung hergekommen.“

„Da niemand uns das vorstellt, verstehen wir das nicht ganz. Wir können das mit Videos aufzeichnen und später nachschauen, um das zu verstehen.“ Zhao Ruiqin sagte: „Ich habe in Taiwan auch mal eine Gebetsveranstaltung besucht, aber ich hätte nicht gedacht, dass die Veranstaltung hier so groß angelegt sein würde. Die Mönche waren unterschiedlich alt. Die Tradition wird sehr gut gepflegt. Das rührt mich sehr.“

Bis 14:00 Uhr ertönte vor Ort Musik. Die Mönche haben mit Suonas Kompositionen gespielt. Da ist Yamantaka, der eine blauschwarze Büffelmaske trug und seine Augen weit öffneten, aufgetreten und hat allein getanzt. Danach hat er zusammen mit Yaks, Hirschen usw. auf dem Platz getanzt. Damit wurde der Höhepunkt der Veranstaltung erreicht.

Quelle: www.chinanews.com

(Editor: Daniel Yang)

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