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Die südasiatischen Faktoren in der Ausstellung über Tibets Geschichte und Kultur

Datum: 09.03.2018,11:01:17 Quelle: China Tibet Online

Eine Sonderausstellung über die tibetische Geschichte und Kultur ist im Jahr 2018 im Hauptstadtmuseum in Beijing eröffnet worden. Die kostenlose Ausstellung dauert bis zum 22. Juli 2018.

Laut Forschungen hat die westliche Region von Tibet bereits vor 2000 bis 1800 Jahren engen Kontakt mit Xinjiang und dem Subkontinent von Südasien aufgenommen und durch Xinjiang Interaktion und Austausch mit Zentralchina, Zentralasien und der europäisch-asiatischen Steppe geführt. Unter diesen wertvollen Kulturgegenständen aus Tibet können wir auch viele Faktoren aus den südasiatischen Ländern sehen.

Die vergoldete Bronzestatue des Meisters Atisa aus der Qing-Zeit (1636-1912). Atisa (982-1054) war ein Mönch aus Indien. Für das Wiederaufleben des Buddhismus in Tibet kam Atisa in Ngari in Tibet und 1047 im Samye-Kloster an. Dann verbreitete er in Nyêtang die buddhistischen Lehren und übersetzte mit seinen Schülern in der Region Ü-Tsang die klassischen Werke. 13 Jahre lange hat er den Buddhismus verbreitet.

Die Legierungsstatue des stehenden Kshitigarbha aus der Yuan-Dynastie (1271-1368) und die vergoldete Bronzestatue von Avalokiteshvara (r.) aus dem 9. bis 10. Jahrhundert verfügen über deutliche Merkmale der nepalesischen Plastik.

Die Legierungsstatue von Adibuddha, 10. bis 11. Jahrhundert.

Die Legierungsstatue von Aksobhya, 12. bis 13. Jahrhundert.

Die Goldmaske aus dem 3. Jahrhundert wurde 2009 im tibetischen Regierungsbezirk Ngari ausgegraben. Das Begräbnis mit Goldmaske als Beigabe ist eine kulturelle Erscheinung, die damals weit in Eurasien verbreitet war. Laut Forschungen hat die westliche Region von Tibet bereits vor 2000 bis 1800 Jahren engen Kontakt mit Xinjiang und dem Subkontinent von Südasien aufgenommen.

Die Bronzestatue des stehenden Avalokiteshvara mit Lotusblumen in der Hand, 11. bis 12. Jahrhundert.

Die Legierungsstatue des vierarmigen Mahakala aus der Yuan-Dynastie. In der tibetischen Sprache heißt Mahakala Mgon-Po, was Schutzgott bedeutet. Es handelt sich um eine übliche Gottheit in den verschiedenen Schulen des tibetischen Buddhismus. Diese Statue zeigt einen ostindischen Stil. Manche Gelehrte meinen, sie habe eng mit den indischen Buddha-Statuen im gleichen Zeitraum zu tun.

 

Fotos von Zhang Yadong

Quelle: CRI Online

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Li Hongqing   

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