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Das Sangpiling-Kloster

Datum: 15.03.2018,13:56:19 Quelle: China Tibet Online

Das Sangpiling-Kloster im Autonomen Bezirk der Tibeter Garze in Sichuan ist ein wertvolles Kloster, dessen Name auf Tibetisch bedeutet, dass Wünsche in Erfüllung gehen. Es steht auf über 2000 m² Land und ist fast 400 Jahre alt.

Die Haupthalle, wohl die größte im Kham-Gebiet, liegt im Westen nach Osten ausgerichtet. In ihr stehen mit Wolken, glücksverheißenden Monstern und Drachen beschnitzte Säulen. Der Mönch Yixi Longduo, der bereits seit 13 Jahren im Kloster lebt, stellt vor, dass es in der Haupthalle 280 Säulen gebe, mehr als überall sonst im Kham-Gebiet. 5000 Leute können sich gleichzeitig im Schneidersitz hinsetzen und Gebete aufsagen. Jeden Monat veranstalten die Mönche dort eine mindestens 5 Tage andauernde Zeremonie.

Außerdem sieht man in der Halle überall exquisite Wandgemälde und Statuen. Wie Yixi Longduo erklärt, sind die Gemälde alle mit speziellen Mineralen gemalt, sodass sie lange farbecht bleiben. Das Malen eines Gemäldes kann ein ganzes Jahr dauern.

Die Statue des Avalokiteshvara mit 1000 Augen und 1000 Händen ist einer der Schätze des Klosters. Sie ist derzeit die welthöchste buddhistische Statue aus Sandelholz und ist technisch äußerst aufwändig. Außerdem steht im Kloster eine 34 m hohe Tsongkhapa-Bronzestatue, die die größte in von Tibetern besiedelten Gegenden ist.

Die mit Solarenergie betriebene Straßenlampe außerhalb der Halle und der Solarwasserkocher auf dem Dach verleihen dem alten Kloster einen Hauch Moderne. Die Mönche des Klosters meinen, dass das Leben immer komfortabler werde, wodurch sie sich mehr auf ihre religiösen Praktiken konzentrieren können.

 

Autor: Yue Yitong

Quelle: www.mzb.com.cn

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Li Hongqing

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