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Zaga: eine wichtige Reliquie bei der Abhisheka-Zeremonie

Datum: 17.04.2018,11:17:26 Quelle: China Tibet Online

 

Als „Zaga“ bezeichnet man kleine religiöse Malereien und Bilder, die die tibetischen Buddhisten und Bön-Gläubigen bei der Abhisheka-Zeremonie, der Gebetszeremonie, der Kalenderberechnung sowie der Weissagung benutzen.

Zaga-Malereien haben in vielen Fällen eine rechteckige Form und eine Länge von meist über zehn Zentimetern. Auf der Vorderseite stehen oft verschiedene Muster und auf der Rückseite tibetische Schriften. Die Zaga-Malereien werden vor allem in Bänden gesammelt. Jeder Band enthält zwischen zehn und hundert Malereien. Die Zaga-Malerei hat ihren eigenen Stil: Erstens ist jedes Bild zwar sehr klein, aber es muss streng nach dem "Maßstab der Buddhastatuen" geschaffen sein. Zweitens werden die Zaga meistens von Mönchen gemalt.

Wegen ihrer vielfältigen kulturellen und religiösen Inhalte, die nahezu alle Aspekte des tibetischen Buddhismus gelten die Zagas als eine „Enzyklopädie des tibetischen Buddhismus“ und sind daher auch von hohem akademischen Wert.

Im Laufe der Wandlung und Entwicklung des tibetischen Buddhismus haben die Zagas immer eine bedeutende Rolle gespielt. Wegen ihrer Unentbehrlichkeit vor allem bei einer Abhisheka-Zeremonie sind dieZaga ein wichtiger Bedeutungsträger für die Überlieferung der tibetischen Religion geworden. 

 

Autor: Lang Ning, Yang Yueyun

Quelle: China Tibet Online

Übersetzt von China Tibet Online

Redakteur: Lee

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