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Der Lebensabend der tibetischen Mönche

Datum: 03.05.2018,11:08:56 Quelle: China Tibet Online

Guxiula putzt in der Sonne sorgfältig die Schüssel.

Die neue Kantine des Sera-Klosters im Bau.

Trotz seines Alters von 78 Jahren steht der Mönch Tubdain Kelzang noch früh auf. Wenn es im Kloster Rituale gibt, nimmt er daran teil. Selbst wenn er in der meisten Zeit nur im Mönchheim bleibt, tut er das Möglichste und ist immer beschäftigt.

Das Sera-Kloster am Fuß des Bergs Serawoze ist drei Kilometer nördlich der Stadt Lhasa. Die Klöster Sera, Ganden und Drepung werden gemeinsam als die „drei großen Klöster von Lhasa“ bezeichnet. Für Tubdain Kelzang ist hier sein Zuhause, wo er seit mehr als 70 Jahren lebt. Er hat vergessen, in welchem Alter er von seinen Eltern ins Sera-Kloster geschickt wurde. Seitdem hat sein Mönchleben begonnen. Mittlerweile sind seine Eltern gestorben. Er kehrt auch selten zur Heimat, dem Kreis Lhünzhub zurück.

Zurzeit werden ein neues Altenheim und eine neue Kantine im Sera-Kloster gebaut. Nach der Fertigstellung werden Tubdain Kelzang und andere alte Mönche ins neue Mönchheim umziehen. Tibet bemüht sich darum, den Infrastrukturbau der Klöster zu verbessern und mit allen Kräften den Mönchen und Nonnen gute Lebensbedingungen zu bieten, damit sich ihre Lernumgebung sowie die Bedingungen für die buddhistischen Aktivitäten und das Leben vervollkommnen.

Mittlerweile gibt es in Tibet insgesamt mehr als 1700 verschiedene Stätten für religiöse Aktivitäten und mehr als 46.000 Mönche und Nonnen in den Klöstern. Seit 2011 hat Tibet durch die Finanzausgaben verwirklicht, dass es in jedem Kloster Wasser- und Stromversorgung gibt und sich die Straßen zu jedem Kloster erstrecken. Es gibt in allen Klöstern Zeitung, Bibliothek, Rundfunk, Fernsehen und Film. Die Infrastruktur und die kulturellen Einrichtungen der Klöster haben sich umfassend verbessert. Auf dieser Grundlage haben verschiedene tibetische Regierungsbezirke und Städte zusätzliche Maßnahmen durchgeführt. Zum Beispiel gibt es in den Klöstern von Lhasa noch Badehaus, Kantine, Müllspeicherpool, Treibhaus und Krankenpfleger. Diese Maßnahmen haben die normale Ordnung des tibetischen Buddhismus gewahrt sowie die Harmonie der Religionen, der buddhistischen Aktivitäten und der Klöster sichergestellt.

 

Autor: Wang Xiaoying, He Chuan

Quelle: cctv.com

Übersetzt von China Tibet Online

Redakteur: Lee

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