Thema:
Startseite > Religion > Artikel

Die Druckerei des Sera-Klosters verbreitet die tibetische Kultur

Datum: 04.05.2018,11:06:37 Quelle: China Tibet Online

Das Sera-Kloster zählt zu den drei großen Klöstern der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus. Die buddhistische Debatte des Sera-Klosters blickt auf eine Geschichte von mehr als 600 Jahren zurück. Der erste mit Holzplatten gedruckte tibetische Kanon des Buddhismus wurde im Kloster Sera gesammelt. Der in der Haupthalle Gyayang Lhakhang verwahrte buddhistische Kanon ist am wertvollsten. Er wurde im Jahr 1410 gedruckt und vom Ming-Kaiser Yongle Shakya Yeshe geschenkt. Der rot gedruckte Kanon hat insgesamt 108 Bände, die vollständig erhalten sind.

Um diesen wertvollsten Schatz des tibetischen Buddhismus zu schützen und ihn Generation für Generation überliefern zu lassen, hat Sera Mitte der 1980er Jahre im Kloster eine Druckerei gegründet, um den im Kloster verwahrten buddhistischen Kanon zu restaurieren und Holzplatten zu schnitzen. Dann wird der traditionelle manuelle Blockdruck durchgeführt. Mittlerweile gibt es Holzplatten von mehr als 30.000 Kapiteln des buddhistischen Kanons, die hauptsächlich für die Forschung der Mönche im Kloster verwendet werden. Manche Kapitel werden den Gläubigen des tibetischen Buddhismus sowie den Forschern über die tibetische Kultur angeboten. Die Druckerei ist im Wesentlichen nicht nur Teil des Klosters, sondern auch ein Zentrum für die Verbreitung der tibetischen Kultur.

Das Papier für den Druck der Sutren wird aus den Wurzeln einer Graspflanze hergestellt. Es ist gelb, grob und dick. Aber die Fasern sind biegsam, wasserziehend und nicht zerbrechlich. Es handelt sich um das ideale Papier für den Druck und das Verwahren der Schriften.

Es sind mehrere Arbeitsgänge nötig, um einen vollständigen buddhistischen Kanon zu drucken. Zuerst entwerfen die Designer auf den vielfach behandelten Holzplatten die Muster oder schreiben Schriftzeichen. Danach schnitzen die Handwerker sie heraus und drucken sie Seite für Seite. Die gedruckten Sutren lässt man zuerst trocknen, dann werden sie gebunden. In der Mitte der ersten Seite und auf der letzten Seite der buddhistischen Sutren werden normalerweise die Buddha-Figuren gemalt. Die wertvollen Sutren werden auch von feinen Schienen aus Sandelholz geschützt. Es soll perfekt sein, nachdem sie durch das Vorlesen gesegnet werden. Der Umlauf des buddhistischen Kanons hat eine Reihe von fähigen Handwerkern für Papierherstellen, Holzschnitzen und Malen herausgebildet. Dadurch werden nicht nur die buddhistischen Ideen verbreitet, sondern auch die tibetischen Schriften.

 

Quelle: chinanew.cn

Übersetzt von China Tibet Online

Editor: Li Hongqing 

Menschen

Mehr>>
Padma Jamtse stellt seit 40 Jahren Briefe zur Gemeinde Yümai zu Tibet: “Sonderlehrer” in Sonderschule Kindergarten am Himmel Die Wächter des Manasarovar-Sees Chinesisches und amerikanisches Go treffen sich in Lhasa
12345
  

Auch interessant