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Das Drepung-Kloster in Lhasa

Datum: 07.05.2018,09:56:48 Quelle: China Tibet Online

Das Drepung-Kloster befindet sich auf der von Bergen umgebenen Ebene am südlichen Berghang des Gebirges Gebeiwoze (einer der berühmten heiligen Berge von Lhasa) am westlichen Vorort der Stadt Lhasa, zirka zehn Kilometer vom Potala-Palast entfernt. Der Baukomplex des großartigen Klosters verbreitet sich verstreut auf dem Berghang. Von weit her sieht es wie riesige Reisberge aus. Deswegen wird es als Drepung bezeichnet, was in der tibetischen Sprache „Kloster der Reisberge“ bedeutet, und steht für Wohlstand.

Das Kloster Drepung im tibetischen Lhasa wurde 1416 von Jamjang Chöje Trashi Pelden – einem Schüler von Tsongkhapa, dem Begründer der gelben Religion – gegründet und blickt auf eine Geschichte von 600 Jahren zurück. Es hat in der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus die höchste Stellung. Drepung, Sera und Ganden von Lhasa sowie Trashilhünpo von Shigatse werden gemeinsam als Tibets vier große Klöster der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus bezeichnet. Darüber hinaus werden Drepung, Potala, Ganden, Jokhang, Sera, Pabongka, Norbu Lingka und Ramoche gemeinsam als die acht buddhistischen Wunder von Lhasa bezeichnet.

Das Steinrelief von Om mani padme hum im Gebirge Gebeiwoze.

Die Hauptsehenswürdigkeiten im Landschaftsgebiet Drepung sind die Steinreliefs im Gebirge Gebeiwoze, die esoterische Schule und die Coqen-Halle. Im Gebirge Gebeiwoze gibt es eine Übungshöhle. Darin werden den Statuen von Buddhas und Vajra Opfer dargebracht. Im Gebirge gibt es noch das Steinrelief von Om mani padme hum, die Steinreliefs von Buddha-Figuren, die Bilder von Himmelsleiter und den Sockel aus weißen Muscheln für die Präsentation des Buddha-Thangka-Werks.

Die Übungshöhle im Gebirge Gebeiwoze.

Die in der esoterischen Schule des Drepung geopferte Statue von Yamantaka ist sehr bekannt. Yamantaka zählt zu den Meditationsgottheiten des Vajrayana der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus und kann sowohl Teufel unterwerfen als auch gute Leute schützen.

Die Steinreliefs von Buddha-Figuren.

Die Coqen-Halle ist das Hauptgebäude des Klosters und befindet sich im Zentrum von Drepung. Die Fläche beträgt 4500 Quadratmeter. Die Gebetshallen sind großartig und prächtig. 183 Säulen bilden 221 Räume, die eine Fläche von zirka 1800 Quadratmetern besitzen. Die darin geopferten Buddha-Statuen sind fein und lebendig. Im ersten Stockwerk der Halle wird das klassische buddhistische Werk „Kanjur“ gesammelt. In einer kleinen Halle im zweiten Stockwerk werden einer riesigen Bronzestatue von Qamba-Buddha Opfer dargebracht. Es wird gesagt, dass es sich um die gleiche Figur des Qamba-Buddhas im Alter von acht Jahren handelt. Im Korridor gibt es viele buddhistische Wandgemälde.

Die Himmelsleiter im Gebirge Gebeiwoze.

Drepung ist das Kloster mit der höchsten Stellung der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus, weil der Gandain Phodrang (Phodrang bedeutet Palast) früher das Zentrum der tibetischen politischen Macht war. Laut historischen Schriften wurde eine starke Lokalregierung während der Amtszeit des 5. Dalai Lama Ngawang Lobsang Gyatsho (1617-1682) gegründet. Weil ihre politischen Angelegenheiten im Gandain Phodrang behandelt wurden, hieß sie Gandain Phodrang-Regierung. Nach dem Wiederaufbau des Potala-Palastes zog der 5. Dalai Lama in den Potala-Palast um und behandelte dort die politischen Angelegenheiten.

Der Altar zur Präsentation des Buddha-Thangka-Werks im Gebirge Gebeiwoze.

Eine tibetische Frau holt im Gebirge Gebeiwoze Wasser.

Vogelperspektive des Drepung auf dem Gebirge Gebeiwoze.

Das Steinrelief von Om mani padme hum im Gebirge Gebeiwoze.

Blühende Blumen in der Halle des alten Buddhas.

Steinwand des alten Klosters.

Die rot-weiße Wand.

Holzüberführung.

Die große Halle in der esoterischen Schule.

Der Silberstupa in der esoterischen Schule.

Die Wandgemälde in der esoterischen Schule.

Die in der esoterischen Schule des Drepung geopferte Statue von Yamantaka.

Die Küche des Drepung-Klosters.

Buddha-Statuen in der Coqen-Halle.

Eine Bodhisattva-Statue in der Coqen-Halle.

Die Gedenktafel von Om mani padme hum der Coqen-Halle.

 

Autor: Qiu Chengbin

Übersetzt von China Tibet Online

Redakteur: Li Hongqing  

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