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Museum blickt auf die Geschichte des tibetischen Buddhismus zurück (2)

Datum: 30.05.2018,09:45:14 Quelle: China Tibet Online

 

Das bunte Thangka-Werk „Der 5. Panchen Lama Lobsang Yeshe“ aus dem Kloster Trashilhünpo. Der 5. Panchen Lama Lobsang Yeshe (1663-1737) stammte aus Süd-Tibet. Nach der Anweisung des 5. Dalai Lama erkannte das Kloster Trashilhünpo ihn als das Seelenkind des 4. Panchen Lama Lobsang Chökyi Gyeltshen an, lud ihn ins Kloster ein und ließ ihn an der Sitringasol-Zeremonie teilnehmen. Zu diesem Zeitpunkt hat die Reinkarnation des Systems des Panchen Lama begonnen. 1713 ernannte der Qing-Kaiser Kangxi (1654-1722) den 5. Panchen Lama Lobsang Yeshe als „Panchen Lama“ und schenkte ihm Goldsiegel und -heft.

 

Das bunte Thangka-Werk „Der 6. Panchen Lama Lobsang Pelden Yeshe“ aus dem Kloster Trashilhünpo. Der 6. Panchen Lama Lobsang Pelden Yeshe (1738-1780) stammte aus Süd-Tibet. 1741 wurde er vom 7. Dalai Lama als das Seelenkind des vorherigen Panchen Lama anerkannt und ins Kloster Trashilhünpo eingeladen. Dort nahm er an der feierlichen Sitringasol-Zeremonie teil. 1779 brach der 6. Panchen Lama nach Beijing auf, um an der Feier des 70. Geburtstags des Qing-Kaisers Qianlong (1711-1796) teilzunehmen. In Beijing hatte er im Lama-Tempel Sutren und Lehren erklärt. Im November 1780 machte der 6. Panchen Lama im Westlichen Gelben Tempel in Beijing das Nirwana. Qianlong hatte extra zum Gedenken für ihn die Qingjing-Huacheng-Pagode gebaut.

 

Das bunte Thangka-Werk „Der 7. Panchen Lama Tenpe Nyima“ aus dem Kloster Trashilhünpo. Der 7. Panchen Lama Tenpe Nyima (1782-1853) stammte aus Süd-Tibet. Nach der Anweisung des 8. Dalai Lama und der Genehmigung des Qing-Kaisers Qianlong wurde Tenpe Nyima als das Seelenkind des 6. Panchen Lama anerkannt. Am 11. Tag des 8. Monats nach dem tibetischen Kalender im Jahr 1784 fand die Sitringasol-Zeremonie statt.

 

Das bunte Thangka-Werk „Der 8. Panchen Lama Tenpe Wangchug“ aus dem Kloster Trashilhünpo. Der 8. Panchen Lama Tenpe Wangchug (1855-1882) stammte aus Shigatse in Süd-Tibet. Durch verschiedene Verfahren und religiöse Rituale wurde er als das Seelenkind des 7. Panchen Lama anerkannt und nahm 1858 im Kloster Trashilhünpo an der Sitringasol-Zeremonie teil. 1878 hatte der 8. Panchen Lama auf Einladung in Lhasa dem 13. Dalai Lama die Disziplin gelehrt und im Kloster Razheng Sutren und Lehren erklärt.

 

Das bunte Thangka-Werk „Der 9. Panchen Lama Thubten Chökyi Nyima“ aus dem Kloster Trashilhünpo. Der 9. Panchen Lama Thubten Chökyi Nyima (1883-1937) stammte aus Nord-Tibet. Durch die Losziehung aus der Goldenen Urne wurde er als 9. Panchen Lama bestimmt. In der Amtszeit des 9. Panchen Lama erlebte Tibet in der Geschichte die schlimmste ausländische Aggression. In diesem entscheidenden vitalen Moment der Nationalität und Religion stand der 9. Panchen Lama immer an der Seite der tibetischen Lokalregierung. Er führte und kommandierte gemeinsam mit dem 13. Dalai Lama den großartigsten Kampf in der Geschichte Tibets gegen die britische Aggression.

 

Das bunte Thangka-Werk „Der 10. Panchen Lama Chökyi Gyeltshen“ aus dem Kloster Trashilhünpo. Der 10. Panchen Lama Chökyi Gyeltshen (1938-1989) stammte aus der tibetischen Gegend Amdo (heute Kreis Xunhua der Provinz Qinghai). Im Alter von drei Jahren wurde er durch religiöses Verhalten als das Seelenkind des 9. Panchen Lama anerkannt. Im Juni 1949 wurde er durch die Genehmigung des amtierenden Präsidenten der Nationalregierung Li Zongren ohne die Losziehung aus der Goldenen Urne als der 10. Panchen Lama bestimmt. In demselben Jahr fand die Sitringasol-Zeremonie statt. Der 10. Panchen Lama war ein großartiger Patriot und ein ausgezeichneter Anführer des tibetischen Buddhismus Chinas.

 

Das bunte Thangka-Werk „Der 11. Panchen Lama Gyeltshen Norbu“ aus dem Kloster Trashilhünpo. Der 11. Panchen Lama Gyeltshen Norbu stammte aus dem Kreis Lhari im Regierungsbezirk Nagqu des Autonomen Gebiets Tibet. Im Alter von fünf Jahren wurde er nach den religiösen Ritualen und historischen Systemen durch die Losziehung aus der Goldenen Urne als das Seelenkind des 10. Panchen Lama anerkannt und dann durch die Genehmigung der Zentralregierung als der 11. Panchen Lama bestimmt. Im November 1995 nahm er im Kloster Trashilhünpo in Shigatse an der Sitringasol-Zeremonie teil. Seit der Kindheit übt der 11. Panchen Lama fleißig und praktiziert immer besser die buddhistischen Lehren. Er zeigt einen traditionellen guten Stil des tibetischen Buddhismus, dass er das Vaterland und die Religion liebt, und ist bei den Gläubigen beliebt.

 

Das Museum des Westlichen Gelben Tempels hielt am 18. Mai die Eröffnungsfeier ab und ist seitdem für die Öffentlichkeit offen. Die Öffnungszeiten sind samstags und sonntags von 9 Uhr bis 16.30 Uhr, letzter Einlass ist um 16 Uhr. Das Museum ist von Montag bis Freitag geschlossen.

 

Autor: Xu Na

Quelle: China Tibet Online

Übersetzt von China Tibet Online

Redakteur: Li Hongqing 

 

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