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Die alten Klöster Tibets

Datum: 22.06.2018,11:08:50 Quelle: China Tibet Online

Seit den 80er Jahren investiert China jedes Jahr eine Menge Geld in den Schutz und die Renovierung der tibetischen Tempel und Kulturdenkmäler. Bisher wurden insgesamt 1,4 Milliarden Yuan (etwa 186 Millionen Euro) investiert.

Laut den Statistiken der "Erfolgreichen Praktiken zum System der regionalen ethnischen Autonomie", die 2015 vom Informationsbüro des chinesischen Staatsrats veröffentlicht wurde, gibt es derzeit in Tibet 1787 religiöse Stätten, über 46.000 Mönche und Nonnen, darunter 358 Rinpochen („kostbarer Lehrer“, Ehrentitel für tibetische Würdenträger). Die traditionellen religiösen Rituale werden ordnungsgemäß abgehalten: Die Mönche lernen Sutras, führen ihre Sutra-Debatten durch, praktizieren Buddhismus, erwerben höhere akademische Grade und nehmen an der Abhisheka-Veranstaltung teil. Bei jeder religiösen Feierlichkeit werden traditionelle Veranstaltungen abgehalten. 

Das Jokhang-Kloster in Lhasa hat eine Geschichte von über 1.300 Jahren. Im Kloster steht eine vergoldete Statue des 12-jährigen Schakyamuni, die Prinzessin Wenchen (625-680) anlässlich ihrer Hochzeit nach Lhasa mitbrachte. Den Gebetsweg ums Kloster bildet heutzutage die Barkhorstraße. 

Das Bild zeigt das goldene Dach des Jokhang-Klosters. Im Jahr 2000 wurde das Jokhang-Kloster als ein weiteres Projekt des Potala-Palasts in die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO aufgenommen.

Das Trashilhünpo-Kloster, dessen Name auf Tibetisch so viel wie "Kloster des Glücks" bedeutet, liegt in der Stadt Xigazê. Es ist der Sitz des Panchen Lama und gleichzeitig eins der sechs bedeutendsten Klöster der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus.

Das Trashilhünpo-Kloster nach einem Schneefall.

Das Bild zeigt die Coqen-Halle des Drepung-Klosters. Das in Lhasa liegende Drepung-Kloster ist eins der sechs bedeutendsten Klöster der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus. Drepung, Ganden und Sera werden auch "die drei Klöster Lhasas" genannt.

Das Bild zeigt Mönche, die die Coqen-Halle des Qambaling-Klosters betreten. Das Qambaling-Kloster in Chamdo ist das größte Kloster der Gelug-Schule in Osttibet.

 

Das Bild zeigt die blühenden Blumen im Garten des Tsozong-Klosters. Das Tsozong-Kloster befindet sich auf einer Insel des Pagsum-Sees. Es ist ein Kloster der Nyingma-Schule des tibetischen Buddhismus. 

 

Quelle: China Tibet Online

Übersetzt von China Tibet Online

Redakteur: Li Hongqing   

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