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Hauptreisezeit: Xiqian-Buddhagrotten in Gansu werden stärker geschützt

Datum: 29.06.2018,07:29:36 Quelle: China Tibet Online

Touristen beim Besuch der Xiqian-Grotten.

Zhang Peijun, Leiter des Xiqian-Grotten-Reliktschutz-Forschungsinstituts, erklärt im Interview mit Chinanews, dass das Institut durch dichte Patrouillen und weitere "tiefe" Schutzmaßnahmen die Belastung durch einen Besucheranstieg verringern konnte. Touristen werden angehalten, außerhalb der Stoßzeit zu reisen.

Die zwischen dem 4. und 10. Jahrhundert errichteten Xiqian-Buddhagrotten liegen im Westen der Mogao-Grotten von Dunhuang. 22 der Grotten sind noch erhalten, sowie 34 bunte Statuen und über 800 m² Wandgemälde. Als wichtiger Teil der Dunhuang-Kunst wurden die Grotten 1961 vom Staatsrat in den ersten Satz wichtiger chinesischer Kulturschutzeinheiten aufgenommen. 1997 begann die Öffnung nach außen.

Kürzlich ist die Touristenzahl stark angestiegen, wozu Zhang Junpei meint: "Die Xiqian-Grotten sind recht klein. Nur 10 sind der Öffentlichkeit zugänglich und außer Besichtigen kann man dort nichts machen. So kommt man mit dem Anstieg der Touristen und ihren Servicebedürfnissen nicht zurecht." Laut Zhang kamen 2017 84.000 Touristen, 45,34% mehr als im Vorjahr. 90% der Touristen kommen zur Hauptreisezeit zwischen Mai und Oktober. Am vollsten Tag waren es über 2000 Touristen, was eine große Herausforderung für die schwache touristische Infrastruktur dort ist.

Ein Reiseleiter erzählt Touristen über die Wandgemälde der Grotten.

Vor zwei Jahren hat das Institut Finanzen genehmigt bekommen, um die Sicherheitsausrüstung der Grotten zu verbessern. Nun sind die wichtigsten Gebiete videoüberwacht, wobei 24 Stunden lang beobachtet wird. Jedes Jahr werden mindestens 40 Patrouillen der Relikte in den Höhlen durchgeführt. Jeden Monat wird eine Gesamtaufnahme der Relikte durchgeführt. So können Schäden an Relikten schnell entdeckt und zur Restaurierung abgegeben werden.

Farbige Statuen in den Xiqian-Grotten.

 

Quelle: China Tibet Online

Übersetzt von China Tibet Online

Redakteur: Li Hongqing  

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