Thema:
Startseite > Religion > Artikel

Einweihung der vom Lama-Tempel geschenkten Maitreya-Statue in der Mongolei

Datum: 03.07.2018,09:49:18 Quelle:China Tibet Online

Es war der 1. Juli, und es herrschte Hochsommer in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar. Ein unerwarteter Regenfall hat die Hitze und den Staub der vergangenen Tage ausgewaschen, wodurch die dynamische mongolische Steppe ihre Gelassenheit und Ruhe zeigt. An dem fröhlichen und friedlichen Tag fand die Segnungszeremonie der Maitreya-Statue, die der chinesische Lama-Tempel dem mongolischen Kloster Dashchoilon geschenkt hat, in der Mongolei statt.

Der chinesische Botschafter in der Mongolei, Xing Haiming, der mongolische Premierminister, Uchnaagiin Chürelsüch, und andere mongolische Spitzenpolitiker sowie hochgebildete Mönche wie der Abt des Klosters Dashchoilon, Dambjav, und der Abt des Lama-Tempels, Hu Xuefeng, nahmen an der Zeremonie teil.

Botschafter Xing gratulierte zuerst zur erfolgreichen Einweihung und Segnung der Maitreya-Statue, die der chinesische Lama-Tempel dem mongolischen Kloster Dashchoilon geschenkt hat, und sagte, China und die Mongolei grenzten aneinander an. Die Völker und die buddhistischen Bereiche beider Länder seien seit jeher gute Nachbarn. Als ein gemeinsamer Faktor der Geschichte und Kultur Chinas und der Mongolei sei der Buddhismus ein wichtiges Band, das die beiden Seiten miteinander verbindet. Die Einweihung und Segnung der großen Buddha-Statue sei sowohl die Verbreitung und Entwicklung des freundlichen religiösen Austausches beider Länder als auch eine vorbildliche Frucht der Verbindung der chinesischen „Seidenstraßen“-Initiative mit der mongolischen Strategie „Entwicklungsweg“. Es handele sich um einen neuen Meilenstein der chinesisch-mongolischen freundlichen religiösen Kooperation.

Premierminister Chürelsüch gratulierte zur Einweihung und Segnung der großen Buddha-Statue und sagte, die Mongolei sei ein Land des tibetischen Buddhismus. „Die Einweihung und Segnung der großen Buddha-Statue heute ist ein großes Ereignis der Mongolei und auch das Glück von uns Buddhisten. Wir haben die buddhistische Erleuchtung wahrgenommen. Ich bedanke mich bei allen Menschen für ihre Beiträge zur Einrichtung der großen Buddha-Statue.“

Der Abt Dambjav bedankte sich bei dem chinesischen Lama-Tempel für die riesige Hilfe beim Gestalten der großen Buddha-Statue und sagte, der freundliche Austausch zwischen den buddhistischen Bereichen der Mongolei und Chinas könne auf eine lange Geschichte zurückblicken. Der buddhistische Geist sei der gemeinsame wertvolle geistige Reichtum der Völker beider Länder. Nach dem Abschluss der Einweihung werde die große Buddha-Statue ein Wahrzeichen der Freundschaft der Völker beider Länder. Das Kloster Dashchoilon werde aus einem buddhistischen Herzen alle Mühen geben, um diese heilige Statue gut zu bewahren, damit mehr Gläubige von der Wohltat des Maitreya profitieren und die Geschichten der Freundschaft der Völker beider Länder Generation für Generation auf der Steppe weitergegeben werden können.

Der Meister Hu Xuefeng sagte, der Lama-Tempel habe engen Kontakt mit dem buddhistischen Bereich der Mongolei. Vom Einbringen des Antrags, wonach der Lama-Tempel dem Kloster Dashchoilon eine Maitreya-Statue schenkt, bis zur Einweihung habe es zwölf Jahre gedauert. Eine riesige Frucht sei schließlich entstanden. Diese spezielle Leistung werde bestimmt alle Gläubigen abdecken, und dem hundert Jahre alten Kloster Dashchoilon und dem buddhistischen Wesen der Mongolei zugutekommen. Der Lama-Tempel und das Kloster Dashchoilon werden auch bestimmt gemeinsam in die Geschichte des chinesisch-mongolischen freundlichen Austausches eingehen.

Der stellvertretende Vorsitzende der russischen Gesellschaft für Buddhismus, Otgibator, gratulierte im Namen des internationalen buddhistischen Bereiches zur Einweihung und Segnung der großen Buddha-Statue und würdigte dies als ein fröhliches Ereignis des internationalen buddhistischen Bereiches und eine gute Nachricht für die buddhistischen Anhänger der ganzen Welt. Die Delegation der chinesischen Gesellschaft für Buddhismus unter der Führung des Meisters Yanjue, die Beamten der Botschaften von Russland, Kasachstan, Südkorea, Japan, Vietnam und Laos in der Mongolei sowie die Vertreter des internationalen buddhistischen Bereiches waren auch bei der Feierlichkeit anwesend. Mehr als 2000 Ulaanbaatarer Bürger, alt und jung, trafen im Kloster Dashchoilon zusammen und warteten bis in die tiefe Nacht darauf, die buddhistische Erleuchtung zu bekommen.

Vor der Segnungszeremonie lasen die Mönche und Gläubigen Chinas und der Mongolei gemeinsam die Sutren vor, um für die ewige Freundschaft zwischen China und der Mongolei sowie für das Glück, die Freude, die Sicherheit und die Gesundheit der Völker beider Länder zu beten.

Die große vergoldete Bronze-Maitreya-Statue im Kloster Dashchoilon ist 23 Meter hoch und zählt zu den größten buddhistischen Statuen der Mongolei. Das Projekt begann im Jahr 2006. Zwölf Jahre später ist es schließlich abgeschlossen und gesegnet worden. Nach der Einweihung wird sie eine spezielle Landschaft und ein Wahrzeichen in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar.

Übersetzt von China Tibet Online
(Redakteur:Soong)
 

Menschen

Mehr>>
Mein tibetischer Jurakurs und ich Berge, Menschen und Rinder Tibetisch-Absolventin: „Je mehr ich darüber lerne, desto mehr mag ich die tibetische Nationalität“ Zhongtai: Lebenslanger Schutz der Affen WeChat hat ein Dorf verändert
12345
  

Auch interessant