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Zehn Mönche aus Tibet kämpfen um den höchsten akademischen Grad

Datum: 16.08.2016,10:25:08 Quelle:China Tibet Online

Die Sommervorprüfung für den akademischen Grad „Geshi Lharamba“ des tibetischen Buddhismus fand am 12. August im Kloster Ganden in Lhasa statt. Zehn Mönche aus Lhasa, Shigatse, Qamdo und Nagqu, die die buddhistischen Lehren studieren, nahmen daran teil.

Geshi bedeutet in der tibetischen Sprache „Kenntnisse über das Gute“. Der akademische Grad Geshi der exoterischen Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus gliedert sich in vier Ebenen: Doramba, Lingsi, Coramba und Lharamba. Darunter ist Lharamba am höchsten, was dem Doktor-Grad im modernen Bildungssystem entspricht. Es handelt sich um das Übungsziel jedes Mönchs, der die buddhistischen Lehren der Gelug-Schule studiert.

Üblicherweise besteht die Prüfung für den akademischen Grad „Geshi Lharamba“ aus einer Sommervorprüfung und einer Verteidigung, die jeweils in diesem und dem nächsten Jahr stattfinden.

Der Leiter der Unterrichtsabteilung der Tibet-Niederlassung der Chinesischen Gesellschaft für Buddhismus, Penba, sagte, dass die diesmal an der Sommervorprüfung teilnehmenden Mönche streng von verschiedenen Klöstern ausgewählt seien und über umfassende buddhistische Kenntnisse verfügen.

 

Laut Penba werden die Mönche innerhalb von fünf Tagen über fünf buddhistische Werke debattieren. Darüber hinaus müssen sie an der Prüfung der modernen kulturellen Kenntnisse teilnehmen. Durch eine umfassende Überprüfung legt die Kommission eine Liste der für den Grad Geshi Lharamba  qualifizierten Mönche fest. Sie nehmen im Frühling 2017 an der im Jokhang stattfindenden Verteidigung und der Zeugnisverleihung teil.

(Editor:Soong) 

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