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Die 108 Türme von Qingtongxia

Datum: 23.10.2017,14:20:24 Quelle: China Tibet Online

Die 108 Türme sind eine der in China erhaltenen großen Gruppen antiker Türme. Sie liegen am Westufer des Wasser-Reservoirs Qingtongxia im Süden von Yinchuan, Autonomen Bezirk der Hui Ningxia auf einem am Wasser gelegenen Berg. Durch die hintereinander ausgegrabenen und reparierten farbigen Figuren mit bemalten Mustern wird geschlossen, dass sie wohl in der Xixia-Dynastie (1038-1227) als Lama-Pagoden gebaut wurden.

Die Pagoden sind als Reihe der ungeraden Zahlen 1 bis 19 unregelmäßig in 12 Stufen aufgestellt. Jeder Turm wird vorne durch eine Ziegelmauer geschützt. Die oberste der Pagoden ist relativ groß, fünf Meter hoch mit rechteckigem Sockel und einer Schrein-Tür an der Ostwand. Die Pagoden der übrigen Stufen sind 2,5 bis 3 m hohe gefüllte Lama-Pagoden. 1987 wurden die Pagoden repariert und gefestigt, sowie goldene Decke, Geländer und Stufen gebaut und Personen zum Schutz der Pagoden beauftragt.

Derartige Turm-Gruppen sind überall in Tibet, Qinghai, Gansu und der inneren Mongolei zu finden. Sie sind eine Haupt-Architektur-Art des tibetischen Buddhismus. Als Archäologen das Geröll zusammengestürzter Pagoden beseitigten, gruben sie 8 in Ziegel gehauene Buddhastatuen aus, sowie 4 Statuen aus bemaltem Ton, 1 liegende Statue aus bemaltem Ton, 103 Ton-Turm-Modelle und mehr. Sie fanden nicht nur buddhistische Sutras und tibetische Flüche der Xixia-Zeit, sondern auch Thangka-Figuren im tibetischen Tantra-Stil. Die Ruinen und ausgegrabenen Relikte können die Verbreitung und den tiefen Einfluss des tibetischen Buddhismus an antiken Xixia-Orten bezeugen.

1988 wurden die Türme vom chinesischen Staatsrat als nationale Kern Kulturschutz-Einheit ausgerufen. 2003 wurden sie vom Tourismusbüro des Autonomen Gebiets als AA-Sehenswürdigkeit eingestuft.

 

(Editor: Rita Li)

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